Additive Fertigung / Metall

Neue Materialien Fürth GmbH

Allgemeine Verfahrensvorteile

Laser- und Elektronenstrahlschmelzen beschreiben pulverbettbasierte Urform-Verfahren mit der Möglichkeit, Bauteile direkt aus CAD-Daten schichtweise aufzubauen. Damit ist eine schnelle und werkzeuglose Herstellung komplexer Bauteile in einem Prozessschritt ausführbar. Die Bauteilkosten sind nahezu unabhängig von der Komplexität, wodurch das additive Verfahren die kostengünstige Fertigung individualisierter Einzelteile oder Kleinserien ermöglicht.

  • Designfreiheit und Funktionsintegration (werkzeugloses Fertigungsverfahren)
  • Verbesserte Werkstoffeigenschaften (rasche Erstarrung, feine Mikrostruktur, Porosität < 0,3 %)
  • Rohstoffeffizienz (überschüssiges Material kann im Kreislauf geführt werden)
  • Verkürzte Vorlaufzeiten (Bauteilfertigung direkt aus CAD-Daten)
Pulvermorphologie
Prozessauslegung

Entwicklungsschwerpunkt

Für die Verarbeitung der verschiedenen Werkstoffgruppen (z.B. Nickelbasiswerkstoffe, Aluminiumlegierungen, Titanaluminide) sind Kenntnisse über das jeweilige Prozessfenster erforderlich. Wir beschäftigen uns intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Maschinenparametern (z.B. Strahlgeschwindigkeit, Strahlfokussierung, Strahlleistung) und Werkstoffeigenschaften (z.B. Porosität, Anbindungsfehler, mech. Kennwerte). Das Ziel ist es, für jeden Werkstoff ein passendes Prozessfenster zu ermitteln. Dafür greifen wir auf Methoden zur statistischen Versuchsplanung und Algorithmen zur rechnergestützen Optimierung zurück.

Ansprechpartner

Projektgruppenleiter:
Dr.-Ing. Martin Franke

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr.-Ing. habil. Carolin Körner

Kontakt: additivefertigung@nmfgmbh.de